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Den gesamten Spielplan aller Berliner Bühnen finden Sie unter:
https://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/
 



Wer den Spielplan des TuD bekommen möchte, kann sich auch per mail (theateruntermdach(at)gmail.com) mit dem Betreff 'SPIELPLAN' bestellen' anmelden.




Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.




JANUAR 2018

 

 

Do      24.01.      20 Uhr 
Fr       25.01.      20 Uhr ausverkauft





 




                                                    
                                                    Foto: Enrico Kusnady
DRECK
von Robert Schneider

Regie/Ausstattung: Oleg Mirzak
Schauspiel: Timur Isik

Das Stück „Dreck“ von Robert Schneider stammt aus der Zeit, als die sogenannte
„Flüchtlingskrise“ nicht einmal vorstellbar war, genauso undenkbar war vor 25 Jahren die
Möglichkeit der Entstehung einer Partei, die mit offen ausländerfeindlichen und
menschenverachtenden Parolen in alle 16 Landtage der Bundesrepublik einzieht und in der laufenden Legislaturperiode im Bundestag bereits vertreten ist.

Sad ist Araber. Er ist illegal in Deutschland. Täglich muss er achtundfünfzig Lokale ablaufen und Rosen verkaufen, um sein Lebensunterhalt zu finanzieren, jede Nacht zwölf Kilometer. Dabei begegnet er jeden Tag Ausländerfeindlichkeit und Vorurteilen und der Kampf dagegen scheint so aussichtslos zu sein, dass Sad einen Teil von sich aufgibt: Seinen Stolz und seine Selbstachtung. In dem Elend, in dem er sich befindet, hat der andere Teil von ihm kaum eine Chance zu überleben. Trotzdem bricht sein wahrer Charakter manchmal durch.
 


 

Sa      26.01.      20 Uhr    
So      27.01.      20 Uhr






                                                Foto: Johanna Hasse

 
DAS LANGE NACHSPIEL EINER KURZEN MITTEILUNG
von Magne van den Berg 

Deutsch von Eva M. Pieper


Regie: Johanna Hasse
Ausstattung: Francoise Hüsges
Licht: Thomas Schick
mit: Melissa Anna Schmidt, Thomas Georgi, Peter Johan, Marco Wittorf

Ein Mann, eine Frau, ein Freund und ein Liebhaber. Vier Freunde seit ewigen Zeiten. Jeder von ihnen hat seinen festen Platz. Bis eines Tages Jon zu Louise sagt: „Ich trage mich mit dem Gedanken, von hier wegzugehen.“ Plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich Jons Mitteilung unter den Freunden und setzt Dinge in Bewegung, die möglicherweise nie in Gang gekommen wären. Das gesamte Beziehungsgeflecht wird in Frage gestellt, bekommt Risse und Brüche.

Jons kurze Mitteilung löst eine Diskussion aus, die die gewohnten und zuverlässigen Freundschaftsstrukturen auf den Prüfstand stellt: Wer ist wirklich ein Freund und wer tut nur so? Und weil Jon scheinbar sich selbst gar nicht so sicher ist und widersprüchliche Angaben macht, wird das Ganze immer verworrener. Eine Emotionslawine aus Mutmaßungen, Verdächtigungen und Unterstellungen wird losgetreten, die alle bisherigen Gewohnheiten und Gewissheiten unter sich begräbt. Enttäuschte Hoffnungen, erloschene Liebe und nüchterne Gleichgültigkeit kommen zum Vorschein, und ein ganzes Gefüge zwischenmenschlicher Beziehungen gerät ins Wanken.

„Das lange Nachspiel einer kurzen Mitteilung“ rast im Sprach-Stakkato über die Gefühlsklaviatur. Kunstvoll und mit einem feinen Gespür für Komik und Tragik formt die niederländische Autorin Magne van den Berg die Dialoge zwischen ihren Figuren und lenkt den Blick auf die Fragilität unseres sozialen Miteinander. In den kurzen Dialogen werden die großen Fragen der Selbstfindung, von Liebe, Begehren Freundschaft, Eifersucht und Verlust sichtbar gemacht. Wie nah darf Nähe sein? Wann gefährdet sie die Freiheit? Wenn einer geht, was passiert mit denen, die bleiben? 

Eine Koproduktion zwischen dem Theater unterm Dach Berlin und dem monsun.theater Hamburg. Gefördert von der Ilse und Dr. Horst Rusch Stiftung.

Auffüghrugsrechte: Gustav Kiepenheuer Bühnenvertriebs-GmbH

Der Text des Stückes ist auch als ebook in der Edition Textbuehne.eu erschienen und dort käuflich zu erwerben.
 


 

Do      31.01.         20 Uhr  Gastspiel






                                                 
                                                     Foto: Eric Jacob

ZWEI FRAUEN

von Diana Beate Hellmann
Eine szenische Lesung für zwei Schauspielerinnen und einen Musiker mit anschließendem Zuschauergespräch.

Regie: Rene Rothe
Dramaturgie: Angelika Bosse
Musik: Christian Stoltz
Regieass. Eric Jacob
mit: Karina Schiwietz, Rike Wagner

Für die junge Balletttänzerin Eva Martin bricht die Welt zusammen, als sie die Diagnose erfährt: Krebs!
In der Strahlenklinik muss sie das Zimmer mit einer jungen Frau teilen, die in allem ihr Gegenbild zu sein scheint: frech, selbstbewusst und ungebildet. Aber dann beginnt eine Freundschaft von ungewöhnlicher Tiefe.
„Authentisch bis in die Details und mit atemberaubender psychologischer Spannung durchleuchtet dieser Roman alle Phasen einer Krebserkrankung und -therapie. Er enthält Einsichten über die Entstehung und den Umgang mit dieser Krankheit, die in dieser Schärfe nie zuvor artikuliert wurden.“
© Bastei Lübbe AG, Köln

Unterstützt von der Sparda-Bank Berlin eG
 




FEBRUAR 2019


Fr       01.02.    20 Uhr  Gastspiel






                                                 
                                                     Foto: Eric Jacob

ZWEI FRAUEN
von Diana Beate Hellmann
Eine szenische Lesung für zwei Schauspielerinnen und einen Musiker mit anschließendem Zuschauergespräch.

Regie: Rene Rothe
Dramaturgie: Angelika Bosse
Musik: Christian Stoltz
Regieass. Eric Jacob
mit: Karina Schiwietz, Rike Wagner

Für die junge Balletttänzerin Eva Martin bricht die Welt zusammen, als sie die Diagnose erfährt: Krebs!
In der Strahlenklinik muss sie das Zimmer mit einer jungen Frau teilen, die in allem ihr Gegenbild zu sein scheint: frech, selbstbewusst und ungebildet. Aber dann beginnt eine Freundschaft von ungewöhnlicher Tiefe.

„Authentisch bis in die Details und mit atemberaubender psychologischer Spannung durchleuchtet dieser Roman alle Phasen einer Krebserkrankung und -therapie. Er enthält Einsichten über die Entstehung und den Umgang mit dieser Krankheit, die in dieser Schärfe nie zuvor artikuliert wurden.“
© Bastei Lübbe AG, Köln

Unterstützt von der Sparda-Bank Berlin eG
 


 

Sa     02.02.    20 Uhr




JAZZ AM HELMHOLTZPLATZ
zu Gast im Theater unterm Dach

mit dem Oloyé Acoustic Trio

 

Im wohl eher kalten Februar kehren wärmende Klänge in das Theater unterm Dach ein: brasilianische Rhythmen. Das Oloyé Acoustic Trio bereitet stimmungsmäßig auf das Ende des Winters und den in Sichtweite rückenden Karneval vor. Völlig unplugged ersetzt das Trio große Klänge und künstliche Soundeffekte durch die weichen und unter die Haut gehenden Synkopen der brasilianischen Musik. Eutália de Carvalho aus Brasilien singt in sanftem Portugiesisch brasilianische Standards des Samba und Bossa Nova, die mit zeitgenössischem Jazz und gelegentlichen Einflüssen internationaler Strömungen zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen. Eine Rückbesinnung auf die musikalischen Reduktionen des Bossa Nova Erfinders João Gilberto (Stimme und Gitarre) steht bevor, ebenso wie das rhythmische Feuerwerk so mancher Samba Songs. Vielleicht gibt es eine Caipirinha dazu....


Der Jazz ist zurück in Prenzlauer Berg!
Die Jazzinitiative „Jazz am Helmholtzplatz“ hat es sich zum Ziel gesetzt, den Jazz zurück in den Kiez zu holen und somit fußläufig erreichbare Jazzkonzerte zu organisieren.
Bisher gastierte die Initiative in einer Off-Bühne in der Schliemannstraße und in einem Wohnzimmer, bevor das TuD seine Türen öffnete.
Als Platz im Herzen  Berlins zieht der Helmholtzplatz Menschen aus der ganzen Welt an. Der Jazz steht für Lebens- und Gefühlsintensität, für Kommunikation über alle Grenzen und Anschauungen hinweg. Am Helmholtzplatz treffen sich sowohl engste Nachbarn als auch die ganze Welt, er ist zum einen ein realer Ort, zum anderen ein Sinnbild für weltumspannende Nachbarschaftlichkeit. „Jazz am Helmholtzplatz“ steht für lebendigen, kreativen, internationalen Jazz für alle Musikliebhaber, bespielt verschiedene Locations und präsentiert sowohl international bekannte Musikern als auch unentdeckte Talente.
 
Facebook:  Jazz am Helmholtzplatz

Eintritt: 10,- Euro, ermäßigt 8,- Euro



Do      07.02.       20 Uhr    Premiere
Fr       08.02.       20 Uhr











                                                             Foto: Joachim Gern

DER RESERVIST
von Thomas Depryck

Aus dem belgischen Französisch übersetzt von Frank Weigand



Regie: Suzanne Emond
Es spielen:  Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Carla Weingarten
Live Musik: Tobias Vethake

„Perfekt, sage ich mir ...nachdem es wirklich nichts für mich zu tun gibt, gehöre ich eben zur Reserve!“

Das ist die Geschichte von einem Typen, der nach einer Alternative zu dem Modell sucht, das man ihm vorgibt.
Ein Naivling halt.
Oder ein Parasit.
Aber das klappt nicht.
Am Ende ist er auf jeden Fall der Gelackmeierte.

Das ist die Geschichte von einem Mann, der sich nicht zugehörig fühlt. Ein Mann, der seinen Platz nicht findet. Der keine Arbeit hat. Dem man aber erklärt hat, dass er eine Arbeit finden muss. Ein Mann, der sich umschaut, wenn er zum Jobcenter geht, ohne wirklich zu verstehen, was er dort soll. Eines Tages macht er einen Schritt zur Seite und beschließt sich selbst als Teil der Reserve an verfügbarer Arbeitskraft zu betrachten. Ein Reservist. Wie bei der Armee. Und an dem Tag, an dem man ihm den Job anbietet, der hundertprozentig zu ihm passt, wird er bereit sein.

„Der Reservist“ ist eine satirische und impertinente Parabel über Arbeit und Sozialpolitik.
Das Stück des belgischen Autors Thomas Depryck gewann 2016 den Internationalen Autorenpreis beim Heidelberger Stückemarkt.
 


 

Sa      09.02.      20 Uhr    
So
      10.02.      20 Uhr
 


GEFALLE, DU SCHÖNE
von Amina Gusner

Idee/Textentwicklung/Regie: Amina Gusner
Ausstattung: Inken Gusner
mit: Inga Wolff, Franziska Kleinert, Lisa Störr, Anna Stock, Friederike Serr, Kateryna Shatsyllo, Erika Mosony, Marie-Sophie Rautenberg, Pia Noll

"Ich spiele allen Leuten vor, dass ich eine tolle Person bin. Ich bin gütig und mitfühlend, ich
glaube, so muss man sein als Frau. Ich spiele den Clown, der immer gute Laune hat. Aber ich
fühle mich allen Menschen fremd."
Ruth aus Maxi Wanders „Guten Morgen, du Schöne“

Auf der Basis von Interviewprotokollen mit Frauen heute entsteht, inspiriert von Maxie Wanders Buch „Guten Morgen, du Schöne“ (1977), 40 Jahre später ein Theaterstück.
Amina Gusner verwebt diese Zeugnisse zu einer Textcollage und lässt Frauen erzählen, wie sie sich selbst sehen und wahrgenommen fühlen. Wer bin ICH und was bedeutet es heute, FRAU zu sein?

Eine Produktion von Amina Gusner in Koproduktion mit dem Theater unterm Dach.
Gefördert von der Heinz und Heide Dürrstiftung.
 


  

Do      14.02.      20 Uhr
Fr       15.02.      20 Uhr 




                                          



                                                  
  Foto: Produktion

ROSA - TROTZ ALLEDEM


„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“
August Bebel

Am 15. Januar 2019 jährte sich der Todestag von Rosa Luxemburg zu 100. Mal. Damals zerstörte der 1. Weltkrieg Europa und Rosa Luxemburg kämpfte für eine friedliche, gerechtere Welt. Als außerordentlich klarsichtige Analytikerin gesellschaftlicher Verhältnisse führte sie den Menschen die gravierende Kluft zwischen Arm und Reich vor Augen, sprach von „Kriegswirtschaft“ im Interesse des Kapitals, von „Meinungsmanipulation“. Ihr Ziel war eine antikapitalistische und freie Gesellschaft.

Ihr Name ist bekannt, doch wofür stand sie? Ihr Nachlass lässt ihr politisches Wirken, ihre flammenden Reden lebendig werden, aber auch ihre Situation als Frau und ihre stillen, privaten Momente, in denen sie erschöpft vom politischen Kampf innehielt: Ihre Liebe zur Ornithologie, zur Literatur, ihre Liebesbeziehungen und Freundschaften.

Rosa Luxemburgs Denken und Handeln wirkt in unsere Gegenwart hinein – in eine Zeit der „alternativen Fakten“, der politischen Unberechenbarkeiten, der gefühlten Ohnmacht in einer übermächtig-komplexen Welt.

Im Dialog zwischen Puppen, Puppenspieler und Schauspieler*innen werden Verbindungslinien zwischen damals und heute gezogen. Imaginäre Gespräche zwischen historischen und heutigen Figuren lassen wiederkehrende Muster und Machtstrukturen deutlich werden und legen die Zwiegespaltenheit der Menschen offen: Anpassung an das System oder politischer Kampf – privates Glück oder politischer Auftrag?

"Rosa – Trotz alledem" ist eine künstlerische Positionsbestimmung des eigenen Handelns, ergründet die Herrschaftsverhältnisse unserer Zeit und stellt mit Rosa Luxemburg die Frage nach Alternativen.

Kooperation mit: Theater unterm Dach Berlin, dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, `Uckermärkisches Nationaltheater - Kulturgut Metzelthin`

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg
 



Sa      16.02.       20 Uhr   
So      17.02.       20 Uhr











                                                             Foto: Joachim Gern

DER RESERVIST
von Thomas Depryck

Aus dem belgischen Französisch übersetzt von Frank Weigand


Regie: Suzanne Emond
Es spielen:  Helge Gutbrod, Thorsten Hierse, Carla Weingarten
Live Musik: Tobias Vethake

„Perfekt, sage ich mir ...nachdem es wirklich nichts für mich zu tun gibt, gehöre ich eben zur Reserve!“

Das ist die Geschichte von einem Typen, der nach einer Alternative zu dem Modell sucht, das man ihm vorgibt.
Ein Naivling halt.
Oder ein Parasit.
Aber das klappt nicht.
Am Ende ist er auf jeden Fall der Gelackmeierte.

Das ist die Geschichte von einem Mann, der sich nicht zugehörig fühlt. Ein Mann, der seinen Platz nicht findet. Der keine Arbeit hat. Dem man aber erklärt hat, dass er eine Arbeit finden muss. Ein Mann, der sich umschaut, wenn er zum Jobcenter geht, ohne wirklich zu verstehen, was er dort soll. Eines Tages macht er einen Schritt zur Seite und beschließt sich selbst als Teil der Reserve an verfügbarer Arbeitskraft zu betrachten. Ein Reservist. Wie bei der Armee. Und an dem Tag, an dem man ihm den Job anbietet, der hundertprozentig zu ihm passt, wird er bereit sein.

„Der Reservist“ ist eine satirische und impertinente Parabel über Arbeit und Sozialpolitik.  Das Stück des belgischen Autors Thomas Depryck gewann 2016 den Internationalen Autorenpreis beim Heidel-berger Stückemarkt.
 


 

Do      21.02.      20 Uhr
Fr       22.02.      20 Uhr










                                                     Foto: metzner&schüchner  

metzner & Schüchner
Uraufführung
DER THEATERKRITIKER
von Tobias Schwartz
Konzept/Regie: Mareile Metzner
Spiel: Christoph Schüchner

Tobias Schwartz’ bitterböses Porträt eines gefallenen - ehemals übermächtigen - Karrieristen wirft grundlegende Fragen nach der Korrelation von Macht, Trieb und Verantwortung in der Kunst auf. Mit ihrer übermütigen Zuspitzung ins Groteske leuchten metzner&schüchner tief in die bürgerliche Schmuddelecke, entlarven die Monströsität selbstermächtigter (Scharf)Richter - die der Tatort desktop derzeit epidemisch gebiert - und feiern gleichermaßen die Fülle der künstlerischen Ausdrucksweisen in der zeitgenössischen Theaterlandschaft. Eine tragikomische Hommage an deren Vielfalt nebst all ihren -
aufklärerischen - Errungenschaften und ein aberwitziges Plädoyer für eine neue Kultur des Kritisierens.

Aufführungsrechte: Per H. Laucke-Verlag

www.mareile-metzner.de www.christoph-michael-schuechner.de
 


 

Sa      23.02.       20 Uhr   
So      24.02.       20 Uhr





                                                      Foto: Produktion

EMPFÄNGER UNBEKANNT
von Kathrine Kressmann Taylor
Deutsch von Dorothee Böhm
Eine Szenische Lesung


mit: Anne-Catrin Märzke und Thaddäus Meilinger

Es ist das kürzeste Drama aller Zeiten. In 18 Briefen und einem Telegramm wird die Geschichte der beiden Deutschen Martin Schulze und Max Eisenstein erzählt, zwei Freunden, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine gemeinsame Kunstgalerie in San Francisco betreiben. Obwohl die Geschäfte großartig laufen, entschließt sich Martin 1932 nach Deutschland zurückzukehren und die beiden beginnen ihre intensive Brieffreundschaft. Alles ändert sich, als Hitler 1933 an die Macht kommt. Die Veränderungen, die ein ganzes Land in den Untergang führen, spiegeln sich auch in den Briefen wieder und mit jedem Poststempel nähert sich die Freundschaft ihrem schleichenden Ende…

Ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität, das im vergangenem Jahr 80. Jubiläum feierte.





 


www.theateruntermdach-berlin.de