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Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.

 


  


MÄRZ 2017
 

 

Do     23.03.         20 Uhr
Fr      24.03.         20 Uhr


metzner&schüchner
NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN
Eine musikalische Erblastbearbeitung


von und mit: Mareile Metzner & Christoph Schüchner

Zu Vanille-Wildkirsch-Tee und Campari Orange sowie mit dem Soundtrack ihrer Kindheit nehmen metzner & schüchner anhand ihrer persönlichen Familiengeschichte die Folgen von Krieg, Flucht, Extremismus, Identitäts- und Heimatverlust unter die Lupe und die Traumata und Neurosen ihrer Kriegs- und Nachkriegseltern aufs Korn.
Musikalisch und szenisch und mit einer gehörigen Portion Humor arbeiten sie so ihre eigenen Familiengeschichten auf. Das ist zum Weinen schön, gelegentlich recht dramatisch, immer aber ehrlich und persönlich.
 


 

Sa     25.03.         20 Uhr
So     26.03.         20 Uhr


Companie für präemptive und nachhaltige Auseinandersetzung)
GUTMENSCHDÄMMERUNG / LES BONNES PAYÉES
frei nach DIE ZOFEN von Jean Genet

Regie: Marcel Luxinger
Ausstattung: Polina Liefers
Dramaturgie: Sabrina Zwach
Spiel: Sina Ebell, Ina Jaich, Alina Rank

„Und kommt mir jetzt bloß nicht mit der verfickten Genfer Konvention!“

Zwei europäische Frauen schuften unter qualvollen Bedingungen. Ihre Vorgesetzte von nicht-abendländischer Herkunft schikaniert die beiden nach Belieben und mit Vergnügen. Auf perfide Weise schafft sie es dabei, ihnen einzureden, dass diese Maßnahmen aus purer Alternativlosigkeit und zu ihrem Vorteil erfolgen würden. Angesichts ihrer misslichen Lage machen sich Laura und Julia jene Gedanken, die sich unterdrückte Massen machen und verstricken sich dabei in den ideologischen Zwickmühlen, die das Verhältnis zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten seit je bestimmt: Lohnt es sich, gegen die herrschenden Strukturen zu rebellieren? Oder setzt man durch einen Aufstand nicht die eigene Situation aufs Spiel? Aber haben wir überhaupt etwas zu verlieren?
 


 

Fr      31.03.         20 Uhr 
Sa     01.04.         20 Uhr
So     02.04.         20 Uhr


Premiere:
Mann aus Obst
SCHULD UND BÜHNE
Garagenoper #3

von und mit:

Daniel Casimir (Posaune, Schuld, Körperarbeit)
Maja von Kriegstein (Klavier, Trompete, Transzendenzmanagement)
Nina de Ludemann (Bildersturm, Trompete, Zahnmedizin)
Nicolas Pannetier (Bass, Nichtwissen, Griechisch)
Edith Steyer (Klarinette, Maria, Saxophon)

 

Nach drei aufregenden Jahren im Performancemusiktheater findet die Gruppe Mann aus Obst, dass es im Jahr des Reformationsjubiläums an der Zeit ist, ihre religiösen Prägungen einer humorvollen musikalischen Wurzelbehandlung zu unterziehen und die Ergebnisse für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

SCHULD UND BÜHNE nennen sie ihre Garagenoper#3, die sich mit dem Thema der religiösen Heimat beschäftigt. Sie wollen ihre Gretchenfragen vollständig und abschließend miteinander klären... Dabei fragen sie sich u.a.:
- Ist ein komplett aufgeklärter Glaube überhaupt noch ein Glaube?
- Lohnt es sich, bestehende große Institutionen zu reformieren oder sollte man
lieber gleich graswurzelmäßig von vorne anfangen?
- Sind wir wirklich so unpolitisch und ins Private zurückgezogen wie man es überall
lesen kann und unsere Eltern es uns vorwerfen?
- Sollte die christliche und überhaupt jegliche Menschenliebe und Toleranz angesichts
des neuen evangelischen Kirchenliedes kurzzeitig außer Kraft gesetzt werden dürfen?
- Was würden wir eigentlich gerne auf einen Zettel schreiben und an die Kirchentür kleben?
Erstens: Unsere Tempel sind alt und müssen - ja was denn? Weg? Zweitens: Anders? Drittens: An welche Tür denn überhaupt? Oder schreiben wir alles ins Tagebuch und reformieren uns immer nur selbst und gar nicht die Institutionen? Ist es eigentlich eine wirkungsvollere Reformation, Fortschrittszentimeter auf Fakultätsratssitzungen zu erkämpfen oder ein grundehrliches Tagebuch zu führen?
 


 


April 2017
 

  

Sa     01.04.         20 Uhr
So     02.04.         20 Uhr


Mann aus Obst
SCHULD UND BÜHNE
Garagenoper #3

von und mit:

Daniel Casimir (Posaune, Schuld, Körperarbeit)
Maja von Kriegstein (Klavier, Trompete, Transzendenzmanagement)
Nina de Ludemann (Bildersturm, Trompete, Zahnmedizin)
Nicolas Pannetier (Bass, Nichtwissen, Griechisch)
Edith Steyer (Klarinette, Maria, Saxophon)


Nach drei aufregenden Jahren im Performancemusiktheater findet die Gruppe Mann aus Obst, dass es im Jahr des Reformationsjubiläums an der Zeit ist, ihre religiösen Prägungen einer humorvollen musikalischen Wurzelbehandlung zu unterziehen und die Ergebnisse für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

SCHULD UND BÜHNE nennen sie ihre Garagenoper#3, die sich mit dem Thema der religiösen Heimat beschäftigt. Sie wollen ihre Gretchenfragen vollständig und abschließend miteinander klären... Dabei fragen sie sich u.a.:
- Ist ein komplett aufgeklärter Glaube überhaupt noch ein Glaube?
- Lohnt es sich, bestehende große Institutionen zu reformieren oder sollte man
lieber gleich graswurzelmäßig von vorne anfangen?
- Sind wir wirklich so unpolitisch und ins Private zurückgezogen wie man es überall
lesen kann und unsere Eltern es uns vorwerfen?
- Sollte die christliche und überhaupt jegliche Menschenliebe und Toleranz angesichts
des neuen evangelischen Kirchenliedes kurzzeitig außer Kraft gesetzt werden dürfen?
- Was würden wir eigentlich gerne auf einen Zettel schreiben und an die Kirchentür kleben?
Erstens: Unsere Tempel sind alt und müssen - ja was denn? Weg? Zweitens: Anders? Drittens: An welche Tür denn überhaupt? Oder schreiben wir alles ins Tagebuch und reformieren uns immer nur selbst und gar nicht die Institutionen? Ist es eigentlich eine wirkungsvollere Reformation, Fortschrittszentimeter auf Fakultätsratssitzungen zu erkämpfen oder ein grundehrliches Tagebuch zu führen?
 


 

Do     06.04.         20 Uhr im Anschluß
theaterscouting-Publikumsgespräch

Fr      07.04.         20 Uhr 


DREI ENGEL FÜR BERT
Eine Recherche über den guten Menschen

mit: Birte Flint, Judith Mauthe, Melissa Anna Schmidt
Regie: Johanna Hasse
Bühne & Lichtkonzept: Thomas Schick

“Once upon a time, there were three little girls who went to the police academy… And they were each assigned very ‘hazardous’ duties… But I took them away from all that, and now they work for me. My name is Bert.” (frei nach “Drei Engel für Charlie”)

Drei Frauen begeben sich auf eine Mission. Ihr Auftrag lautet, den guten Menschen zu finden. Sie folgen ihrem mysteriösen Auftraggeber Bert, dem sie nie begegnet sind. Denn in einem sind sich die drei Engel einig:
„Da hat er eben leider recht. Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht.“ (frei nach Bert) Doch was ist „das Gute“? Was macht einen guten Menschen aus? Von ihrem Chef Bert bekommen die drei Frauen Anweisungen. „Die Welt kann bleiben, wie sie ist, wenn genügend gute Menschen gefunden werden, die ein menschenwürdiges Dasein leben können.“ Das setzt sie erheblich unter Druck. Hin- und hergerissen zwischen Moral und Notwendigkeit, zwischen Toleranz, Mitgefühl, Solidarität und Härte, Ignoranz und Egoismus, kämpfen sich Berts Engel durch menschliche Tugenden, religiöse Gebote, ethische Werte und gesellschaftspolitische Grund- und Menschenrechte. Die drei setzen alles daran auszuloten, was gut sein in unserer Gegenwart bedeutet.

„Sind wir heute nicht alle ein bisschen öko? Mögen keine Gentechnik, kaufen Bioprodukte und lassen öfter mal das Auto stehen? Aber macht uns das schon zu besseren Menschen?“ 

Drei Engel für Bert ist eine Recherche zum Gut-Zustand von heute zwischen Ideal und Wirklichkeit. Gegenwärtig wird ein gemeinschaftliches, solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander nicht zuletzt durch Protektionismus, Abschottung und Rechtspopulismus erschüttert. Vor diesem aktuellen gesellschaftlichen Hintergrund untersucht DREI ENGEL FÜR BERT mit Texten, Musik und Gesang die Haltbarkeit von Normen, Geboten, Gesetzen, Bräuchen, religiösen und ethischen Grundsätzen. 

www.facebook.com/DreiEngelfuerBert

  
Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Weiterbildung und Kultur) und Allianz Kulturnetz.

http://www.theaterscoutings-berlin.de/programm/event/gespraech_zu_drei_engel_fuer_bert_934/
 


  

Sa     08.04.         20 Uhr
So     09.04.         20 Uhr


KEIN DACH KEIN BODEN
von Amina Gusner 

mit: Can Oral und Inga Wolff 
Stimmen : Peter Rene Lüdicke, Artemis Chalkidou , Helen Schröder, Max Nowka, Nadine Schori und Rüdiger Rudolph
Ausstattung: Inken Gusner
Sound/Musik: Can Oral
Regie: Amina Gusner 

Eine Frau, ein Mann und sechs Stimmen begegnen sich nach ihrem Selbstmord in einem Zustand des Dazwischenseins: Wann gehts los? Ist das jetzt das Ende? Ist das schon alles? Kommt da noch was? Muss man was können um ein guter Toter zu sein?  Ist Humor erlaubt? Oder respektlos gegenüber…äh…? Ein Spiel mit Erwartungshaltungen, Wut, Erinnerungen, Enttäuschungen entspinnt sich zu einem Konzert aus Stimmen und erinnerten Geräuschen. KEIN DACH KEIN BODEN ist ein polyphones Klanggefüge aus Worten , Atmosphären und Gesang. 

Das Stück basiert auf authentischen Abschiedsbriefen von Selbstmördern.
 


 

Do      13.04.         20 Uhr
Fr       14.04.         20 Uhr


Deutsche Erstaufführung
ENTKOMMEN, MEIN ENGEL!
nach dem Roman „Mémoires de deux jeunes mariées“
von Honoré de Balzac
                                                                                
Spiel: Friederike Pöschel, Antje Widdra
Regie: Alexander Schröder
Ausstattung: Dirk Steffen Göpfert
Dramaturgie: Christiane Wiegand
Regieassistenz: Franziska Muche 

„Wer lügt? Unser Gefühl? Oder die Welt?“
 
Sie sind einander die besten Freundinnen. Nach einer gemeinsamen Jugend im Kloster haben Renée und Louise nur ein Ziel: ihr Liebesglück zu finden.

Vollgestopft mit freier Zeit und beflügelt von Besserwisserei schließen sie von Nebensächlichkeiten auf bestechende Wahrheiten. Mit tollkühnen Folgerungen versuchen sie ihrem Leben einen Sinn abzutrotzen. Befeuert von Konkurrenz und Solidarität wird die Bühne zum Kampfplatz der Gefühle.

In seinem 1841 entstandenen Briefroman stellt Balzac mit Louise und Renée zwei Lebensentwürfe einander gegenüber. Ein leidenschaftlicher Disput über Liebe, Ehe, Mutterschaft, Familie und Männer. Packend und zeitlos. Wie lassen sich Lebenshunger und Mutterglück verbinden? Wann? Mit wem? Und wo? 
 


 

Do     20.04.         20 Uhr 
Fr      21.04.         20 Uhr


DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU
oder The ultimate imitation of life
von Susanne Jansen

Regie: Stephan Thiel
Mit: Anna Bardorf, Susanne Jansen, Elena Weiß und Alexander Ernst

Das Bordbistro eines Hochgeschwindigkeitszugs – Halt auf freier Strecke – drei Frauen und ein Mann, der Musiker, Mitreisender, und auch der Hund Wolfi ist...
Der Zug steht – keiner weiß warum, oder ob die Fahrt weitergeht.
Was folgt ist ein rasanter, mitreißender, wortgewaltiger und sehr moderner
Theaterabend – Monologisch, dialogisch, und chorisch ringen die drei Frauen um Ihre Würde im Kampf um Optimierung und Flexibilität, gegen die Wut auf‘s banale Leben, die Unzufriedenheit, immer auf der Suche nach dem wahren Leben und der Schönheit des Moments.

„DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU oder The ultimate imitation of life“ ist eine sehr persönliche Bestandsaufnahme über die Auswirkungen einer hochgradig beschleunigten Gesellschaft auf die Menschen, die in ihr leben.
Der Text entfaltet einen poetischen Atem und kraftvollen Rhythmus. Mal nervös und fiebrig, dann wieder selbstironisch leicht, fast enpassant, berührend, sinnlich und vital agieren drei „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“- aber auch Frauen mit Nerven am Rande des Zusammenbruchs.

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die Inszenierung DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU für den Friedrich-Luft-Preis 2016 nominiert ist.


 

Sa     22.04.         20 Uhr
So     23.04.         20 Uhr


Mann aus Obst
SCHULD UND BÜHNE
Garagenoper #3

von und mit:
Daniel Casimir (Posaune, Schuld, Körperarbeit)
Maja von Kriegstein (Klavier, Trompete, Transzendenzmanagement)
Nina de Ludemann (Bildersturm, Trompete, Zahnmedizin)
Nicolas Pannetier (Bass, Nichtwissen, Griechisch)
Edith Steyer (Klarinette, Maria, Saxophon)

Nach drei aufregenden Jahren im Performancemusiktheater findet die Gruppe Mann aus Obst, dass es im Jahr des Reformationsjubiläums an der Zeit ist, ihre religiösen Prägungen einer humorvollen musikalischen Wurzelbehandlung zu unterziehen und die Ergebnisse für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

SCHULD UND BÜHNE nennen sie ihre Garagenoper#3, die sich mit dem Thema der religiösen Heimat beschäftigt. Sie wollen ihre Gretchenfragen vollständig und abschließend miteinander klären... Dabei fragen sie sich u.a.:
- Ist ein komplett aufgeklärter Glaube überhaupt noch ein Glaube?
- Lohnt es sich, bestehende große Institutionen zu reformieren oder sollte man
lieber gleich graswurzelmäßig von vorne anfangen?
- Sind wir wirklich so unpolitisch und ins Private zurückgezogen wie man es überall
lesen kann und unsere Eltern es uns vorwerfen?
- Sollte die christliche und überhaupt jegliche Menschenliebe und Toleranz angesichts
des neuen evangelischen Kirchenliedes kurzzeitig außer Kraft gesetzt werden dürfen?
- Was würden wir eigentlich gerne auf einen Zettel schreiben und an die Kirchentür kleben?
Erstens: Unsere Tempel sind alt und müssen - ja was denn? Weg? Zweitens: Anders? Drittens: An welche Tür denn überhaupt? Oder schreiben wir alles ins Tagebuch und reformieren uns immer nur selbst und gar nicht die Institutionen? Ist es eigentlich eine wirkungsvollere Reformation, Fortschrittszentimeter auf Fakultätsratssitzungen zu erkämpfen oder ein grundehrliches Tagebuch zu führen?
 


 

Do     27.04.         20 Uhr
Fr      28.04.         20 Uhr 


DREI ENGEL FÜR BERT
Eine Recherche über den guten Menschen

mit: Birte Flint, Judith Mauthe, Melissa Anna Schmidt
Regie: Johanna Hasse
Bühne & Lichtkonzept: Thomas Schick

“Once upon a time, there were three little girls who went to the police academy… And they were each assigned very ‘hazardous’ duties… But I took them away from all that, and now they work for me. My name is Bert.” (frei nach “Drei Engel für Charlie”)

Drei Frauen begeben sich auf eine Mission. Ihr Auftrag lautet, den guten Menschen zu finden. Sie folgen ihrem mysteriösen Auftraggeber Bert, dem sie nie begegnet sind. Denn in einem sind sich die drei Engel einig: „Da hat er eben leider recht. Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht.“ (frei nach Bert) Doch was ist „das Gute“? Was macht einen guten Menschen aus? Von ihrem Chef Bert bekommen die drei Frauen Anweisungen. „Die Welt kann bleiben, wie sie ist, wenn genügend gute Menschen gefunden werden, die ein menschenwürdiges Dasein leben können.“ Das setzt sie erheblich unter Druck. Hin- und hergerissen zwischen Moral und Notwendigkeit, zwischen Toleranz, Mitgefühl, Solidarität und Härte, Ignoranz und Egoismus, kämpfen sich Berts Engel durch menschliche Tugenden, religiöse Gebote, ethische Werte und gesellschaftspolitische Grund- und Menschenrechte. Die drei setzen alles daran auszuloten, was gut sein in unserer Gegenwart bedeutet.

„Sind wir heute nicht alle ein bisschen öko? Mögen keine Gentechnik, kaufen Bioprodukte und lassen öfter mal das Auto stehen? Aber macht uns das schon zu besseren Menschen?“ 

Drei Engel für Bert ist eine Recherche zum Gut-Zustand von heute zwischen Ideal und Wirklichkeit. Gegenwärtig wird ein gemeinschaftliches, solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander nicht zuletzt durch Protektionismus, Abschottung und Rechtspopulismus erschüttert. Vor diesem aktuellen gesellschaftlichen Hintergrund untersucht DREI ENGEL FÜR BERT mit Texten, Musik und Gesang die Haltbarkeit von Normen, Geboten, Gesetzen, Bräuchen, religiösen und ethischen Grundsätzen.

www.facebook.com/DreiEngelfuerBert

Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Weiterbildung und Kultur) und Allianz Kulturnetz.
 


  

Sa     29.04.         20 Uhr
So     30.04.         20 Uhr


Companie für präemptive und nachhaltige Auseinandersetzung
GUTMENSCHDÄMMERUNG / LES BONNES PAYÉES
frei nach DIE ZOFEN von Jean Genet

Regie: Marcel Luxinger
Ausstattung: Polina Liefers
Dramaturgie: Sabrina Zwach
Spiel: Sina Ebell, Ina Jaich, Alina Rank

„Und kommt mir jetzt bloß nicht mit der verfickten Genfer Konvention!“

Zwei europäische Frauen schuften unter qualvollen Bedingungen. Ihre Vorgesetzte von nicht-abendländischer Herkunft schikaniert die beiden nach Belieben und mit Vergnügen. Auf perfide Weise schafft sie es dabei, ihnen einzureden, dass diese Maßnahmen aus purer Alternativlosigkeit und zu ihrem Vorteil erfolgen würden. Angesichts ihrer misslichen Lage machen sich Laura und Julia jene Gedanken, die sich unterdrückte Massen machen und verstricken sich dabei in den ideologischen Zwickmühlen, die das Verhältnis zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten seit je bestimmt: Lohnt es sich, gegen die herrschenden Strukturen zu rebellieren? Oder setzt man durch einen Aufstand nicht die eigene Situation aufs Spiel? Aber haben wir überhaupt etwas zu verlieren?
 


 


www.theateruntermdach-berlin.de