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Nach allen Vorstellungen können die Besucher mit den Künstlern
im Theaterfoyer ins Gespräch kommen.

 


  

FEBRUAR 2017

 

 

Do     23.02.         20 Uhr 

Fr      24.02.         20 Uhr
 

Gastspiel

monsun.theater Hamburg
KEIN SCHIFF WIRD KOMMEN
von Nis-Momme Stockmann

  

Regie: Mirko Böttcher
Spiel: Michael Bideller, Robert Seiler
Ausstattung: Anja Kreher
Musik: Alex Holtsch
Regieassistenz: Amelie Möller

Ein junger Theaterautor hat den Auftrag, ein Stück über die Wende zu schreiben.
Aber er war ein Kind, als die Mauer fiel und wuchs fernab der Hauptstadt auf: auf der Nordseeinsel Föhr. Kein innerer Bezug verbindet ihn mit dem Thema. Nun erhofft sich der junge aufstrebende Schriftsteller durch einen authentischen Erfahrungsbericht seines Vaters über die Wendezeit inspiriert zu werden. Umgeben vom kalten Wasser der Nordsee begibt er sich mit ihm in Gespräche über die damalige Zeit. Statt allerdings wie geplant leicht und schnell die Vergangenheit zu boulevardisieren, erntet das Graben in der Vergangenheit unerwartet dunkle Früchte. Verdrängte Bilder von seiner Mutter, deren langes Sterben er als Kind miterlebt hat, treten zutage.
Seine Recherche führt in die Krise: Was an ihm ist noch echt und empfunden, was poetisiert und stilisiert?

KEIN SCHIFF WIRD KOMMEN ist die Geschichte eines jungen Mannes, der ein politisches Drama sucht und eine Familientragödie findet.

Eine Eigenproduktion des monsun.theaters gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg

Austauschgastspiel zwischen Theater unterm Dach Berlin (Produktion: #CIRCE – SCHATZ ICH HAB‘ DIE DATEN VERSCHENKT) und monsun.theater Hamburg (Produktion: KEIN SCHIFF WIRD KOMMEN) gefördert durch die Ruschstiftung.
 


 

Sa      25.02.         20 Uhr im Anschluss
theaterscouting-Publikumsgespräch

So      26.02.         20 Uhr

Deutsche Erstaufführung
ENTKOMMEN, MEIN ENGEL!
nach dem Roman „Mémoires de deux jeunes mariées“
von Honoré de Balzac
                                                                                
Spiel: Friederike Pöschel, Antje Widdra
Regie: Alexander Schröder
Ausstattung: Dirk Steffen Göpfert
Dramaturgie: Christiane Wiegand
Regieassistenz: Franziska Muche 

„Wer lügt? Unser Gefühl? Oder die Welt?“
 
Sie sind einander die besten Freundinnen. Nach einer gemeinsamen Jugend im Kloster haben Renée und Louise nur ein Ziel: ihr Liebesglück zu finden.

Vollgestopft mit freier Zeit und beflügelt von Besserwisserei schließen sie von Nebensächlichkeiten auf bestechende Wahrheiten. Mit tollkühnen Folgerungen versuchen sie ihrem Leben einen Sinn abzutrotzen. Befeuert von Konkurrenz und Solidarität wird die Bühne zum Kampfplatz der Gefühle.

In seinem 1841 entstandenen Briefroman stellt Balzac mit Louise und Renée zwei Lebensentwürfe einander gegenüber. Ein leidenschaftlicher Disput über Liebe, Ehe, Mutterschaft, Familie und Männer. Packend und zeitlos. Wie lassen sich Lebenshunger und Mutterglück verbinden? Wann? Mit wem? Und wo? 
 

http://www.theaterscoutings-berlin.de/programm/event/gespraech_zu_entkommen_mein_engel_908/
 



MÄRZ 2017
 


Do     02.03.         20 Uhr

Fr      03.03.         20 Uhr 

Sa     04.03.         20 Uhr

So     05.03.         20 Uhr

 

 
Theater ZENTRIFUGE Studio 2
„KKAAFFKKAA
...du hast mich dir anders vorgestellt...“

Szenisch-choreografischer Versuch über Franz Kafka
 

Regie/Dramaturgie: Katarzyna Makowska-Schumacher
Mit: Sophia Berndt, Martha Freier, Kenneth Philip George, Karl Jordan, Josephine Nahrstedt,
Hannah Prasse, Orlando Schiavone
Choreografie: Max Makowski
Bühne: André Putzmann
Live-Musik: Bardo Henning 
Musik: golden ratio
Projektionen: Rico Mahel
Lichtkonzept: Hans Fründt
 

Die Inszenierung entwickelt eine Folge von poetischen, traumhaften und grotesken Bildern als Annäherung an Kafkas Lebensgefühl, seine Grundkonflikte und seine innere Welt.
Kafka leidet an der Familie, seiner „Mischpoche“, besonders am Unverständnis des dominanten Vaters für die Andersartigkeit des Sohnes und für dessen besondere Existenz, die sich allein im Schreiben verwirklicht. Und er leidet am eigenen Unvermögen, sich anzupassen an die Erwartungen, Lebensentwürfe und Wertvorstellungen seiner Zeit, seiner Familie, seiner Religion und der Frauen, die seinen Weg kreuzen. Er ist einen „Teufelspakt“ eingegangen, mit dem er seine Seele, seine Vitalität und Liebesfähigkeit aufgegeben hat, um sich gänzlich dem Schreiben zu verschreiben.
„Fremder als ein Fremder“ bewegt sich Franz zögernd, schwankend, taumelnd und schwindelnd im Labyrinth seines Lebens. Diese Bewegungsformen existenzieller Unsicherheit bestimmen den Rhythmus der Inszenierung, die mit Textmaterial und Bildmotiven aus Kafkas Erzählungen, Tagebüchern und Briefen arbeitet.
Die Dramaturgie folgt der Konstruktion seiner Tagebuchaufzeichnungen, der
Flüssigkeit von Erinnerungen und der Logik von Träumen: innere und äußere
Wirklichkeitsebenen greifen ineinander; das szenische Material springt zwischen Komik, Tragik und Absurdität hin und her, zeigt Brüche, Überblendungen, Wiederholungen, Umkehrungen und Verwandlungen. Die Darsteller/innen wechseln die Rollen und ihre Perspektive auf die Figuren – auch hier gibt es keine Verlässlichkeit.
 


 

Mi      08.03.         20 Uhr im Anschluß

theaterscouting-Publikumsgespräch

Do     09.03.         20 Uhr



KEIN DACH KEIN BODEN

von Amina Gusner 
 
mit Can Oral und Inga Wolff 
Stimmen : Peter Rene Lüdicke, Artemis Chalkidou , Helen Schröder, Max Nowka, Nadine Schori und Rüdiger Rudolph
Ausstattung: Inken Gusner
Sound/Musik: Can Oral
Regie: Amina Gusner 

 

Eine Frau, ein Mann und sechs Stimmen begegnen sich nach ihrem Selbstmord in einem Zustand des Dazwischenseins: Wann gehts los? Ist das jetzt das Ende? Ist das schon alles? Kommt da noch was? Muss man was können um ein guter Toter zu sein?  Ist Humor erlaubt? Oder respektlos gegenüber…äh…? Ein Spiel mit Erwartungshaltungen, Wut, Erinnerungen, Enttäuschungen entspinnt sich zu einem Konzert aus Stimmen und erinnerten Geräuschen. KEIN DACH KEIN BODEN ist ein polyphones Klanggefüge aus Worten , Atmosphären und  Gesang. 
Das Stück basiert auf authentischen Abschiedsbriefen von Selbstmördern.

http://www.theaterscoutings-berlin.de/programm/event/gespraech_zu_kein_dach_kein_boden_912/
 

 

Sa     11.03.         20 Uhr 

So     12.03.         20 Uhr
 

 

DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU
oder The ultimate imitation of life
von Susanne Jansen
 

Regie: Stephan Thiel
Mit: Anna Bardorf, Susanne Jansen, Elena Weiß und Alexander Ernst
 

Das Bordbistro eines Hochgeschwindigkeitszugs – Halt auf freier Strecke – drei Frauen und ein Mann, der Musiker, Mitreisender, und auch der Hund Wolfi ist...
Der Zug steht – keiner weiß warum, oder ob die Fahrt weitergeht.
Was folgt ist ein rasanter, mitreißender, wortgewaltiger und sehr moderner
Theaterabend – Monologisch, dialogisch, und chorisch ringen die drei Frauen um Ihre Würde im Kampf um Optimierung und Flexibilität, gegen die Wut auf‘s banale Leben, die Unzufriedenheit, immer auf der Suche nach dem wahren Leben und der Schönheit des Moments.

„DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU oder The ultimate imitation of life“ ist eine sehr persönliche Bestandsaufnahme über die Auswirkungen einer hochgradig beschleunigten Gesellschaft auf die Menschen, die in ihr leben.
Der Text entfaltet einen poetischen Atem und kraftvollen Rhythmus. Mal nervös und fiebrig, dann wieder selbstironisch leicht, fast enpassant, berührend, sinnlich und vital agieren drei „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“- aber auch Frauen mit Nerven am Rande des Zusammenbruchs.

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass die Inszenierung DIE WOHLPRÄPARIERTE FRAU für den Friedrich-Luft-Preis 2016 nominiert ist.
 


 

Do     16.03.         20 Uhr

Fr      17.03.         20 Uhr 

Sa     18.03.         20 Uhr

So     19.03.         20 Uhr


 

Premiere:
DREI ENGEL FÜR BERT
Eine Recherche über den guten Menschen

mit: Birte Flint, Judith Mauthe, Melissa Anna Schmidt
Regie: Johanna Hasse
Bühne & Lichtkonzept: Thomas Schick

Drei Frauen haben eine Mission: Den guten Menschen zu finden. Doch was ist „das Gute“? Was macht einen guten Menschen aus? Die drei begeben sich auf die Suche. Über eine LED-Anzeige bekommen sie Anweisungen von ihrem mysteriösen Chef Bert, dem sie nie begegnet sind. „Die Welt kann bleiben, wie sie ist, wenn genügend gute Menschen gefunden werden, die ein menschenwürdiges Dasein leben können.“ Das setzt sie erheblich unter Druck. Hin- und hergerissen zwischen Moral und Notwendigkeit, zwischen Toleranz, Mitgefühl, Solidarität und Härte, Ignoranz und Egoismus, kämpfen sich Berts Engel durch menschliche Tugenden, religiöse Gebote, ethische Werte und gesellschaftspolitische Grund- und Menschenrechte. Die drei setzen alles daran auszuloten, was gut sein in unserer Gegenwart bedeutet und laborieren an einer ultimativen Gebrauchsanweisung mit Garantie für den guten Menschen, der in jedem von uns steckt.

DREI ENGEL FÜR BERT ist eine Recherche zum Gut-Zustand von heute zwischen Ideal und Wirklichkeit. Gegenwärtig wird ein gemeinschaftliches, solidarisches und gleichberechtigtes Miteinander nicht zuletzt durch Protektionismus, Abschottung und Rechtspopulismus erschüttert. Vor diesem aktuellen gesellschaftlichen Hintergrund untersucht DREI ENGEL FÜR BERT mit Texten, Musik und Gesang die Haltbarkeit von Normen, Geboten, Gesetzen, Bräuchen, religiösen und ethischen Grundsätzen.

Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin (Amt für Weiterbildung und Kultur) und Allianz Kulturnetz.
 


 

Do     23.03.         20 Uhr

Fr      24.03.         20 Uhr



metzner&schüchner
NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN
Eine musikalische Erblastbearbeitung


von und mit: Mareile Metzner & Christoph Schüchner

Zu Vanille-Wildkirsch-Tee und Campari Orange sowie mit dem Soundtrack ihrer Kindheit nehmen metzner & schüchner anhand ihrer persönlichen Familiengeschichte die Folgen von Krieg, Flucht, Extremismus, Identitäts- und Heimatverlust unter die Lupe und die Traumata und Neurosen ihrer Kriegs- und Nachkriegseltern aufs Korn.
Musikalisch und szenisch und mit einer gehörigen Portion Humor arbeiten sie so ihre eigenen
Familiengeschichten auf. Das ist zum Weinen schön, gelegentlich recht dramatisch, immer aber
ehrlich und persönlich.
 


 

Sa     25.03.         20 Uhr
So     26.03.         20 Uhr


Companie für präemptive und nachhaltige Auseinandersetzung)
GUTMENSCHDÄMMERUNG / LES BONNES PAYÉES
frei nach DIE ZOFEN von Jean Genet

Regie: Marcel Luxinger
Ausstattung: Polina Liefers
Dramaturgie: Sabrina Zwach
Spiel: Sina Ebell, Ina Jaich, Alina Rank

„Und kommt mir jetzt bloß nicht mit der verfickten Genfer Konvention!“

Zwei europäische Frauen schuften unter qualvollen Bedingungen. Ihre Vorgesetzte von nicht-abendländischer Herkunft schikaniert die beiden nach Belieben und mit Vergnügen. Auf perfide Weise schafft sie es dabei, ihnen einzureden, dass diese Maßnahmen aus purer Alternativlosigkeit und zu ihrem Vorteil erfolgen würden. Angesichts ihrer misslichen Lage machen sich Laura und Julia jene Gedanken, die sich unterdrückte Massen machen und verstricken sich dabei in den ideologischen Zwickmühlen, die das Verhältnis zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten seit je bestimmt: Lohnt es sich, gegen die herrschenden Strukturen zu rebellieren? Oder setzt man durch einen Aufstand nicht die eigene Situation aufs Spiel? Aber haben wir überhaupt etwas zu verlieren?
 


 

Fr      31.03.         20 Uhr 

Sa     01.04.         20 Uhr

So     02.04.         20 Uhr

 

 

Premiere:
Mann aus Obst
SCHULD UND BÜHNE
– eine musiktheatralische Wurzelbehandlung

Garagenoper #3

Nach drei aufregenden Jahren im Performancemusiktheater findet die Gruppe Mann aus Obst, dass es im Jahr des Reformationsjubiläums an der Zeit ist, ihre religiösen Prägungen einer humorvollen musikalischen Wurzelbehandlung zu unterziehen und die Ergebnisse für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

SCHULD UND BÜHNE - EINE MUSIKALISCHE WURZELBEHANDLUNG nennen sie ihre Garagen-
oper#3, die sich mit dem Thema der religiösen Heimat beschäftigt. Sie wollen ihre Gretchenfragen vollständig und abschließend miteinander klären... Dabei fragen sie sich u.a.:
- Ist ein komplett aufgeklärter Glaube überhaupt noch ein Glaube?
- Lohnt es sich, bestehende große Institutionen zu reformieren oder sollte man
lieber gleich graswurzelmäßig von vorne anfangen?
- Sind wir wirklich so unpolitisch und ins Private zurückgezogen wie man es überall
lesen kann und unsere Eltern es uns vorwerfen?
- Sollte die christliche und überhaupt jegliche Menschenliebe und Toleranz angesichts
des neuen evangelischen Kirchenliedes kurzzeitig außer Kraft gesetzt werden dürfen?
- Was würden wir eigentlich gerne auf einen Zettel schreiben und an die Kirchentür kleben?
Erstens: Unsere Tempel sind alt und müssen - ja was denn? Weg? Zweitens: Anders? Drittens: An welche Tür denn überhaupt? Oder schreiben wir alles ins Tagebuch und reformieren uns immer nur selbst und gar nicht die Institutionen? Ist es eigentlich eine wirkungsvollere Reformation, Fortschrittszentimeter auf Fakultätsratssitzungen zu erkämpfen oder ein grundehrliches Tagebuch zu führen?
 


 

 


www.theateruntermdach-berlin.de